Häufige Cannabis-Schädlinge
Häufige Cannabis-Schädlinge
Egal ob du CBD-, CBG-, CBDV-, THC- oder THCV-Samen anbaust — die Liste häufiger Insektenschädlinge ist dieselbe. Bei praktisch allen davon sind vorbeugende Maßnahmen der beste Weg. Informiere dich also gründlich, bevor du deine Kultur pflanzt.
Ein sauberer Start mit Samen in einem sauberen Gewächshaus ist der beste Anfang. Wenn du dich aber für Klone entscheidest, stelle sicher, dass sie schädlingsfrei sind, bevor du sie hineinbringst. Neu erhaltene Pflanzen zu quarantänisieren und zu behandeln, ist immer empfehlenswert.
Cremefarbene, klare bis hellgrüne Insekten, die mit bloßem Auge sichtbar, aber klein sind. Befall kann das Pflanzenwachstum verlangsamen, Welken verursachen und Blätter gelb werden lassen. Dieser Schädling ist meistens indoor am häufigsten, große Populationen können aber auch outdoor auftreten — oft begleitet von Ameisen, die sich von ihrem Honigtau ernähren. Sobald sich Populationen etabliert haben, sind sie dauerhaft schwer loszuwerden.
Winzig und zerstörerisch: eine weitere Milbenart, die nur mit Vergrößerung sichtbar ist. Schäden zeigen sich durch verdrehtes und herabhängendes neues Wachstum sowie Blätter, die blasig oder nass aussehen.
Am häufigsten und zerstörerischsten ist der Corn Earworm. Die Raupen vermehren sich im Spätsommer und bohren sich in reifende Blüten. Ihre Fraßschäden am Pflanzengewebe und ihr Kot begünstigen Botrytis, wodurch Blüten von innen heraus faulen. Eier können auf und um Pflanzen herum entdeckt werden, bevor sie schlüpfen. Blüten können mit bakteriellen Sprays behandelt werden, die Raupen abtöten.
Ein extrem zerstörerischer Schädling, der mit bloßem Auge unsichtbar ist und indoor wie outdoor vorkommt. Häufige Anzeichen sind „Canoeing“ der Blätter sowie knusprige Blattspitzen. Der Schaden kann mit Nährstoffbrand verwechselt werden. Wenn Populationen unkontrolliert bleiben, können sie schnell explodieren und sind besonders schädlich für blühende Pflanzen. Die Milben fressen im Inneren der Blüten und können Fäulnis auslösen. Vorbeugung funktioniert am besten, kombiniert mit sorgfältiger Blattkontrolle während der gesamten Saison — dafür braucht man ein Mikroskop. Häufig werden sie über Klone verbreitet. Es gibt Behandlungen, aber nicht alle wirken gut. Schwefel wird häufig als Abschreckung eingesetzt.
Ein häufiger Schädling in Indoor- und Gewächshauskulturen. Diese kleinen, aber sichtbaren Insekten sind eng mit Spinnen verwandt und sehen entsprechend aus. Sie können beige, grün oder rot sein und sind oft an zwei Punkten auf dem Rücken erkennbar. Schäden zeigen sich als sehr kleine weiße Sprenkel auf Blättern. Große Populationen können Pflanzen mit Gespinsten überziehen. Vorbeugende Behandlungen sind am besten.
Diese Wurzelfresser sind besonders schwer zu kontrollieren, wenn sie in Outdoor-Feldern oder Beeten vorhanden sind. In großen Feldern kann Schaden als Ringe langsamer wachsender, kränklich aussehender Pflanzen sichtbar werden. Um auf Symphylen zu prüfen, grabe Erde rund um die Pflanzen aus und gib sie in einen 5-Gallonen-Eimer. Fülle den Eimer mit Wasser; Symphylen treiben an die Oberfläche. Sie sind klar bis weiß und sehen wie Hundertfüßer aus. Viele Grower entscheiden sich, stark befallene Flächen aufzugeben.
Diese kleinen, aber sichtbaren Insekten saugen Blätter aus. Schäden zeigen sich als glänzende weiße, silberne oder bronzefarbene Blattnarben. Sie sind vor allem für Indoor-Produzenten und besonders an jungen Pflanzen schädlich. Thripse sind behandelbar.